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Wissenschaftler auf den Spuren des Verbrechens
Als 1969 beim sogenannten „Soldatenmord von Lebach“ vier Militärangehörige erschossen wurden, waren es die am Tatort gefundenen Projektile und Hülsen, die den Mordfall letztlich aufklären halfen. Sie waren nur wenige Millimeter groß, leicht zu übersehen. Dennoch schrieben sie Kriminalgeschichte, denn sie ließen Rückschlüsse auf den Waffentyp zu und führten die Ermittler schließlich zu den Tätern. Seit diesem Mordfall sind fast vier Jahrzehnte vergangen. Die Kriminalwissenschaft hat sich weiterentwickelt.
Die Bestimmung von Projektilen ist für Kriminalisten inzwischen keine große Herausforderung mehr, und statt dem bloßen Fingerabdruck zählt heute vor allem die DNS. Sollte es künftig aber ähnlich spektakuläre Fälle geben, werden die Spuren wohl nur noch an eine Adresse geschickt: nach Wiesbaden, an die Äppelallee, wo das Bundeskriminalamt (BKA) gestern sein neues Kriminaltechnisches Institut eröffnet hat.
Die Bestimmung von Projektilen ist für Kriminalisten inzwischen keine große Herausforderung mehr, und statt dem bloßen Fingerabdruck zählt heute vor allem die DNS. Sollte es künftig aber ähnlich spektakuläre Fälle geben, werden die Spuren wohl nur noch an eine Adresse geschickt: nach Wiesbaden, an die Äppelallee, wo das Bundeskriminalamt (BKA) gestern sein neues Kriminaltechnisches Institut eröffnet hat. Nachricht vom
29.2.08 22:31
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